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  • Was ist B.A.R.F ?


    Gundlegendes:

    Das Akronym B.A.R.F. hat seinen Ursprung in Amerika. Hinter denBARF Rohfleischfütterung vier Buchstaben stecken verschiedene Bedeutungen: „Born Again Raw Feeders“ (wiedergeborene Rohfütterer) oder auch „Bones And Raw Food“ (Knochen und rohes Futter). In Deutschland hat sich die Langform „Biologisch Artgerechte RohFütterung“ durchgesetzt. Immer mehr Hunde- und Katzenbesitzer setzen auf diese ursprüngliche Ernährungsvariante, bei der gut ausgewogenes Rohfutter gereicht wird.

    Hunde und Katzen gehören zu den Fleischfressern (Karnivoren). Der Verdauungstrakt der Karnivoren ist auf die Ernährungsweise des Wolfes ausgerichtet. Der Wolf jagt seine Nahrung selbst und nimmt über das Beutetier neben dem Rohfleisch auch alle weiteren wichtigen Nährstoffe auf. Da der Hund nicht mehr selbst jagt, möchte der Mensch ihn so artgerecht wie möglich ernähren. Durch das Verfüttern von Barf Bestandteilen wird die Jagdbeute so gut es geht nachgestellt. Die Zusammensetzung orientiert sich dabei am Aufbau des Beutetieres.


    Die Zusammenstellung:

    Eine Barf Mahlzeit beinhaltet eine Mischung roher, frischer Zutaten und setzt sich aus Rohfleisch von verschiedenen Tieren zusammen sowie deren Innereien, Knorpel und Knochen. Ergänzt wird diese Speise durch Kohlenhydrate, Öle, Obst und Gemüse, Nüsse und Kräuter. Das Verhältnis von Fleisch und den anderen Barf Futterkomponenten muss richtig gesetzt werden, damit alle Nährstoffe ausreichend abgedeckt sind.


    Den größten fressbaren Anteil der Beute stellen das Fleisch der Muskeln und Pansen bzw. der Blättermagen dar. Wichtig beim Barfen ist, dass nicht ausschließlich das Rohfleisch der Muskeln verfüttert wird – einige Nährstoffe befinden sich zum Beispiel nur in den Innereien. Etwa 20 % der Barf Ration sind pflanzlich. Die pflanzlichen Substanzen, die ein Jagdtier zu sich nimmt, sind vorverdaut. Da die Verdauungssäfte des Hundes die Zellulose der pflanzlichen Zellwände nicht aufschließen können, ist es wichtig, dass Obst und Gemüse püriert werden um eine optimale Verdaulichkeit für das Tier zu gewährleisten.



    Abwechslung ist wichtig

    Damit es beim Barfen nicht zu möglichen Fehlernährungen durch eine Über- oder Unterversorgung von Proteinen und Mineralstoffen kommt, sollten verschiedene Quellen des Rohfleisches (Fleisch vom Rind, WildPferd sowie Geflügel) verfüttert werden. Jede Art des Fleisches enthält verschiedene wichtige Vitamine, Mineralien und Nährstoffe. Das Rohfleisch der Muskeln sollte abwechselnd mit Innereien und einem facettenreichen Angebot an Gemüse, Obst und kaltgepresstem Öl angeboten werden.

    Die Barf Rationen müssen richtig berechnet und je nach Tierrasse der körperlichen Aktivität, dem Alter und Stoffwechsel des Tieres angepasst werden. Bei Nichteinhaltung des Barf Rationenprinzips wäre durch eine mögliche Fehlernährung die Gefahr größer, dass das Tier Schaden nimmt. In diesem Sinne ist es erforderlich auf eine abwechslungsreiche Kost zu achten und nicht alle Komponenten in einer Mahlzeit, sondern verteilt zu füttern.



    Eine gute Alternative

    Das Barfen ist eine sehr gute Alternative zum herkömmlichen kommerziellen Fertigfutter. Die Vorteile liegen auf der Hand. Das Trocken- und Dosenfutter für Hunde und Katzen ist steril; Bakterien im Fleisch sind abgetötet, Mineralstoffe und Vitamine werden künstlich hinzugesetzt. Aber es ist ein totes Futter. Hinzu kommt, dass der Getreideanteil in vielen Fällen zu hoch ist, so dass es bei Tieren oftmals zu Allergien und Verdauungsbeschwerden kommt. Im Gegensatz dazu handelt es sich beim Barfen um eine natürliche Fütterungsart, bei der der Tierhalter Eigenverantwortung trägt, was eine gute Kenntnis der beinhalteten Nahrungsstoffe voraussetzt. Ein wichtiger Vorteil ist, dass gut ausgewogenes Rohfutter die Verdauung effektiv reguliert. Hinzu kommt, dass dieses aus Rohfleisch bestehende Tieressen weder Abfallprodukte noch Knochenmehl aufweist. Die korrekte Rohfütterung sieht außerdem von einer unnötigen Nutzung chemischer Stoffe und Geschmacksverstärker ab, denn die Futterstoffe sind von Natur aus aromatisch und abwechslungsreich. Eine weitere günstige Eigenschaft ist, dass das Futter auf den Stoffwechsel und Energiegehalt des Hundes optimal eingestellt werden kann. Da der Körper des Tieres nicht mehr so viele Abfallprodukte ausschwemmen muss, wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit auch der Eigengeruch des Tieres verbessern. Generell wirken sich regelmäßige Rohfutter Mahlzeiten positiv auf die Gesundheit, Kondition sowie den Energiehaushalt eines Tieres aus und sorgt für glänzendes Fell.

    Eine Umstellung auf das Barfen muss Schritt für Schritt erfolgen, da der Darmtrakt der Tiere anfänglich nicht ausreichend darauf eingestellt ist. Das tierische Verdauungssystem kann jedoch etappenweise an eine artgerechte und natürliche Ernährung gewöhnt werden. weitere Informationen finden Sie in unserem nächsten Thema.

    >> wie barfe ich Hund und Katze

    (veröffentlicht: 12.06.2017)